Mai 25 2011
Immobilien Bremen: Lage und Preis immer mit vergleichen
Wer sich für einen Immobilienkauf in Bremen interessiert, sollte neben dem reinen Endpreis immer die jeweilige Wohnlage berücksichtigen, da diese zugleich über die zukünftige Wertentwicklung mitentscheidet.
Ob man eine Immobilie im Stadtzentrum, in einem ruhigen Vorstadtbezirk oder direkt am Hafen kauft, macht natürlich für den Verkaufspreis keinen kleinen Unterschied. Neben der Größe und dem Zustand der Bausubstanz ist die Wohnlage ein entscheidendes Beurteilungskriterium für die Preisbemessung. Natürlich spielt immer auch das Alter eine maßgebliche Rolle. Und auch die Innenausstattung ist von Belang. Doch gerade die Immobilienlage sollte eine besondere Berücksichtigung wert sein.
Diese ist nämlich nicht nur für den aktuellen Kaufpreis ausschlaggebend. Insbesondere wie eine zukünftige Entwicklung des Immobilienwertes einzuschätzen ist, hängt an diesem Punkt. Ist langfristig eher mit einem weiteren Zuzug zu rechnen? Oder gehört das Gebiet eher zu einem Abwanderungsbezirk? Im letzteren Falle ist dann davon auszugehen, dass der durchschnittliche Wert angesichts sinkender Nachfrage eher geringer wird. Es sei denn, es zeichnet sich ab, dass industrielle Ansiedlungen geplant sind oder Grundstücke aus anderen Gründen für Projektplaner von Interesse sind. Dann können sich selbstverständlich auch aus solchen Gründen Wertsteigerungen einstellen. Ob Immobilien (Bremen direkt oder Bremerhaven etwa) eher zu vorteilhaften Anlageobjekten zählen oder nicht, ist also am besten in einer weitergehenden Umgebungsbewertung zu analysieren.
Wenn die eigentliche Entwicklung des finanziellen Werts eher im Hintergrund steht und mehr der Wohnwert Priorität besitzt, können sich die Bewertungskriterien aber auch verschieben. Dann gilt es, mögliche Quellen für Lärmbelästigungen, die infrastrukturelle Einbindung und andere Faktoren auszumachen. Doch auch hierbei ist die eigentliche Wohnlage mit der direkten und weitergehenden Nachbarschaft maßgeblich für die Beurteilung. Eine persönliche Ortsbegehung ist dabei nicht das schlechteste Mittel, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Gleichzeitig sollte man sich aber auch Hintergrundinformationen aus einschlägigen Branchenquellen besorgen, die für Bremen und das Bremer Umland möglichst spezialisiert sind. Gute Dienste kann gegebenenfalls auch die Einbeziehung eines Maklerdienstes bieten, wobei allerdings stets die firmenbezogenen Eigeninteressen eines Maklers mit ins Kalkül zu ziehen sind. Käufer sollten sich daher möglichst einen Mix aus mehreren Informationsquellen zusammenstellen, um eine belastbare Einschätzung von Wohnlagen und Einzelobjekten zu gewinnen. Wer einen gewissen zeitlichen Vorlauf einplant, dürfte für ein gutes Gesamtergebnis daher eine wichtige Voraussetzung schaffen. Denn Entscheidungen, die unter Zeitdruck gefällt werden müssen, unterliegen stets dem Risiko, dass nur die zweitbeste der möglichen Alternativen schlussendlich gewählt wurde.







